Stipendium
Literatur
Maren Wurster
Prosa
Maren Wurster
Maren Wurster
Prosa


Biographische Angaben


Maren Wurster studierte Philosophie, Filmwissenschaft und Germanistik in Köln und Literarisches Schreiben in Leipzig. Ihr Romandebüt Das Fell wurde 2017 bei Hanser Berlin veröffentlicht. Sie schreibt regelmäßig für Zeit online und die Berliner Zeitung


In ihren Werken verknüpft Maren Wurster autobiografische Erfahrungen mit gesellschaftskritischen Fragen. Ihr Roman Eine beiläufige Entscheidung erzählt von einer Frau, die ihr Kind verlässt, und einem Jungen, der mutterlos aufwächst. In dem Memoir Papa stirbt, Mama auch und dem erzählenden Sachbuch Totenwache hat sie sich mit dem Abschied von den eigenen Eltern auseinandergesetzt. Ihr aktuelles Projekt Schadstoff erzählt von drei Frauen auf der Suche nach Schutzräumen.


Mit dem Künstler:innen-Kollektiv Writing with Care/Rage beschäftigte sie sich kritisch mit Fürsorge- und Kreativ-Arbeit. 2022 lud Maren Wurster andere Schriftsteller:innen zu einer Archäologie des Verlusts ein. Die Texte und Performances wurden in der Volksbühne Berlin uraufgeführt. 2023 war Maren Wurster Herausgeberin der Frühjahrsausgabe der Literaturzeitschrift Akzente. Ebenfalls in der Volksbühne Berlin kuratiert sie zusammen mit Franziska Hauser 2024 das Literaturprojekt Ost*|West*|Frau*


Maren Wurster war Werkstipendiatin des Deutschen Literaturfonds und erhielt die Jahresstipendien der Länder Niedersachsen und Baden-Württemberg. Sie lebt mit ihrem Sohn im Wendland.